Deutscher Gewerkschaftsbund

Der 1. Mai 2018 in Mülheim, Essen und Oberhausen

1. Mai-Motto 2018

DGB

1. Mai 2018 MH

DGB MEO

Wir stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. Dafür kämpfen Gewerkschaften! Dafür gehen wir am 1. Mai auf die Straße – mit Dir! Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität.

Mit der Schließung der Bottroper Zeche Prosper-Haniel Ende diesen Jahres endet der Steinkohlenbergbau in Deutschland. Das Ruhrgebiet war die Wiege der deutschen Schwerindustrie. Kohle und Stahl haben mehr als 100 Jahre das Gesicht dieser Region und damit auch Oberhausen “Kohlenpott” geprägt. In Oberhausen wird mit Bodo Wilms der Bezirksleiter der IG BCE als Hauptredner auftreten.

Nicht nur in Mülheim standen und stehen in diesem Jahr viele Räder im Rahmen unterschiedlichster Tarifrunden still. Mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der IG BAU, Dietmar Schäfers, haben wir einen Redner vor Ort, der sich in seinem Organisationsbereich oftmals mit prekären Arbeitsverhältnissen, Lohndumping und vielem mehr auseinandersetzen muss - ob am Bau oder bei den GebäudereinigerInnen.

In Essen ist Elke Hannack eine Hauptrednerin, die ihre Wurzeln in NRW hat. Die geborene Gladbeckerin begann 1992 beim DGB und ist nun nach einem Intermezzo als Mitglied im Bundesvorstand „ihrer“ Gewerkschaft ver.di seit 2013 stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin. Hier bildet die Arbeitsmarktpolitik neben sozialpolitischen Themen einen ihrer inhaltlichen Schwerpunkte.

1. Mai 2018 E

DGB MEO

Die Große Koalition hat sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einiges vorgenommen. Aber das reicht nicht. Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Wir werden die Bundesregierung drängen, die politischen Weichen in die richtige Richtung zu stellen: Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte. Wir demonstrieren gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus.

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen finanziert werden, und einen öffentlichen Dienst, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Wir wollen gute Bildung für alle Kinder. Sie haben ein Recht darauf. Rentnerinnen und Rentner sollen in Würde altern können.

1. Mai 2018 OB

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