Deutscher Gewerkschaftsbund

27.03.2012

Außen bunt - innen braun

Musik, Mode und Markenzeichen in der rechtsextremen Szene

rechte szene

unbekannt

Seit nunmehr drei Jahren handelt in Essen der Oseberg-Laden mit der berüchtigten Thor-Steinar-Marke. Dieses Lokal wird gern als Treffpunkt der Nazi-Szene in der Region genutzt. Trotz vieler Proteste wird der Nazi-Laden auf der Viehofer Straße geduldet, während in anderen Städten Vertreter der Stadt und des Einzelhandels sich erfolgreich dagegen gewehrt haben.


Die Mordserie der NSU, der Anstieg von rechter Gewalt in NRW und von massiven Nazi-Provokationen in unserer Stadt sind Anlass, mehr über die Nazi-Szene zu erfahren.

 

Der Historiker Norbert Ellermann vom Dokumentationszentrum Kreismuseum Wewelsburg gibt in seinem Vortrag einen ausführlichen Einblick in die Darstellungsweise der aktuellen Rechten Szene: Ausgestattet mit Springerstiefeln, Bomberjacke, kahlköpfig, rechte Parolen brüllend, den rechten Arm erhoben oder den Baseballschläger schwingend - so stellt man sich oft den rechten Skinhead vor.


Doch dem ist nicht so! Es gibt eben nicht den Skin, sondern rechte, linke und unpolitische Skinheads. Auch muss der Rechte nicht ein Skin sein. Er lässt sich an anderen oft unauffälligen Dingen erkennen. Und darum geht es: Anhand von illustrierten Beispielen aus den Bereichen Musik, Mode und Markenzeichen werden an diesem Abend die vielen Facetten der rechten Szene in heutiger Zeit vorgestellt und diskutiert.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative "Essen stellt sich quer", dem Antirassismus-Telefon Essen, der Essener DGB-Jugend und der VVN-BdA Essen

 

Dienstag, 24. April, 19-21 Uhr, entgeltfrei, VHS Essen, Burgplatz

RSS-Feed

Subscribe to RSS feed
Die aktuellen Pressemitteilungen aus der DGB-Region direkt auf ihren Rechner