Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 14-011 - 12.09.2014

Gedenkstunde am 1. September zum Antikriegstag in Essen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Essen lädt anlässlich des Antikriegstages am Montag den 1. September, um 17:00 Uhr gemeinsam mit dem Essener Friedensforum zu einer Gedenkstunde ins Essener Gewerkschaftshaus ein.

Vor 100 Jahren begann der erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite. Beide Jahrestage machen den diesjährigen Antikriegstag damit zu einem zentralen Tag der Erinnerung und der Mahnung zugleich. Denn auch heute gilt: Kriege kommen nicht über uns – sondern Kriege werden von Menschen gemacht. Bereits seit 1957 erinnern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften an die Gräueltaten der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, zu deren Opfern auch zigtausende von Gewerkschaftern gehörten. Daher ist der Antikriegstag auch heute noch eine Verpflichtung aktiv gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus vorzugehen.

Dieter Hillebrand, Vorsitzender des Essener DGB: „Am 1. September wollen wir mit den Beteiligten ein Zeichen setzen für Frieden und Demokratie. Aber wir wollen auch mahnen. Denn wir dürfen nicht zulassen, dass die im Grundgesetz festgelegt Aufgabe der Bundeswehr zur Landesverteidigung in internationale Interventionen verschoben wird“.

Der DGB sieht diese Entwicklung sehr kritisch und fordert daher die Bundesregierung und den Bundestag auf, weder direkt noch indirekt militärische Interventionen zu unterstützen, die nicht von einem UN-Mandat gedeckt sind. Der DGB hält daran fest, dass es das Parlament mit seinen vom Volk gewählten Abgeordneten ist, das über das Ob und Wie aller Auslandseinsätze der Bundeswehr zu entscheiden hat.

Auf der Gedenkveranstaltung im Essener Gewerkschaftshaus, Teichstr. 4a sprechen neben dem Vorsitzenden des DGB Dieter Hillebrand, der 1. Bürgermeister der Stadt Essen Rudolf Jelinek, Alfred Keienburg vom Essener Friedensforum und Rosel Vadhera-Jonas von der VVN-Bund der Antifaschisten. Für kulturelle Beiträge sorgen eine Schülergruppe vom BK Bildungspark und Peter Rollke.


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