Deutscher Gewerkschaftsbund

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DGB-Stadtverband Essen
In Essen sind rund 50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Gewerkschaften des DGB organisiert. Ihre Interessen werden durch den DGB-Stadtverband vertreten. Bei der letzten Delegiertenversammlung 2017 wurde der DGB-Regionsgeschäftsführer Dieter Hillebrand zum Vorsitzenden des Stadtverbandes wiedergewählt.

Aktivitäten
Ob Mindestlohn, die Absicherung der Rente, die Mobilisierung zu bundesweiten Kampagnen und lokalen Aktionen und Veranstaltungen - der Stadtverband Essen tritt in die Öffentlichkeit. Einen hohen Stellenwert hat auch die Mai-Kundgebung, dabei können immer wieder auch überregional beachtete RednerInnen verpflichtetet werden.

Besetzung des geschäftsführenden DGB-Stadtvorstandes:
Dieter Hillebrand, DGB, Vorsitzender
Vera Winnemund, ver.di, stellvertretende Vorsitzende

weitere Kolleginnen und Kollegen des Stadtvorstandes:
Alfons Rüther (IG Metall), Peter Köster (IG BAU), Birgit Biermann und Detlef Schliffke (IG BCE), Christiane Pape (GEW), Sonja Gallatsch-Perrey (GdP), Yvonne Sachtje (NGG), Manfred Mühleib (DGB-Senioren) Niklas Bogacki (DGB-Jugend)

 

Porträt Dieter Hillebrand

Kontakt:
Dieter Hillebrand, DGB-Stadtverbandsvorsitzender
Teichstr. 4
45127 Essen

Telefon:0201/632 47-0
dieter.hillebrand@dgb.de

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30.07.2012

DGB warnt vor Niedrigrenten und Altersarmut

Vor einer Durchschnittsrente von nur noch 620 Euro warnt der DGB in der Region. Aktuelle Berechnungen des DGB haben ergeben, dass die von der Bundesregierung geplante Senkung des Rentenbeitrags zum Januar 2013 eine Minderung des Rentenniveaus um fast 20 Prozent bis 2030 zur Folge hätte.

Dieter Hillebrand, DGB-Regionsvorsitzender: „Die Rentenpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung ist auf einem völlig falschen Weg. Es muss auf weitere Rentenkürzungen verzichtet werden, um die gesetzliche Rente wieder armutsfest zu machen! Wir brauchen dafür eine nachhaltige Entwicklung der Rentenbeitragssätze: Der Beitragssatz darf daher im Jahr 2013 nicht, wie zurzeit vorgesehen, gesenkt werden. Nur so können wir die finanzielle Situation der heutigen und zukünftigen Rentnerinnen und Rentner wieder verbessern.“

Im Jahr 2011 lagen die Renten im Regierungsbezirk Düsseldorf nach Zahlen der Deutschen Rentenversicherung im Durchschnitt bei lediglich 716 Euro. Hätten wir heute schon das geplante Rentenniveau im Jahr 2030, läge die durchschnittliche Rente hier bei nur noch rund 620 Euro. Nach Daten, die dem DGB vorliegen, muss etwa jeder siebte Beschäftigte im Regierungsbezirk Düsseldorf aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden, unter Hinnahme hoher Abschläge. Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente liegt bei nur noch 600 Euro.

Schon heute gibt es in Oberhausen etwa 2900 Menschen, die auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung angewiesen sind – 12 Prozent mehr als 2006. In Mülheim sind es etwa 2400 Menschen und damit 33 Prozent mehr als 2006, in Essen beträgt die Zahl ca. 9100 Menschen, das sind 18 Prozent mehr gegenüber 2006.

Die Umsetzung der Rente mit 67 wird die Situation vieler künftiger Rentnerinnen und Rentner noch verschärfen. Heute sind laut Angaben des Statistischen Bundesamtes nur rund 23 Prozent der 60- bis 64-Jährigen in Mülheim sowie jeweils 22 Prozent in Essen und Oberhausen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

11.06.2012

Neues Gewerkschaftshaus in Essen

Gewerkschaftshaus Essen

IGM

Die Essener Gewerkschaften haben ihr neues Haus in der City bezogen.
In der Teichstrasse 4  finden sie den DGB-Rechtschutz, den DGB sowie die Gewerkschaften IG BAU, GEW und IG BCE. Sie erreichen die Büros über den rechten, grünen Eingang.
Über den linken, orangen Eingang erreichen sie in der Teichstr. 4a neben den Gewerkschaften IG Metall und ver.di auch unsere Tagungs- und Konferenzräume.
Ebenfalls hier untergebracht sind verschiedene Angebote der Gewerkschaften wie beispielsweise die Lohnsteuer- und Rentenberatung.

Das Haus ist sehr gut mit dem ÖPNV zu erreichen (ca. 150m vom Hbf entfernt), bei Versammlungen und Tagungen steht den Teilnehmern ein Parkplatz hinter dem Haus zur Verfügung.

Allianz für den freien Sonntag in Essen

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Die Mitglieder der Essener Allianz fordern den Rat der Stadt Essen auf, die Anzahl der für 2012 bewilligten Sonntagsöffnungstage in 2013 und den folgenden Jahren massiv zurück zu fahren und nicht dadurch zu umgehen, dass für einzelne Bezirke und Ortsteile verkaufsoffene Sonntage beschlossen werden.

Die Unterzeichnenden unterstützen das öffentliche Bewusstsein für eine Sonntags- und Zeitkultur, um den kulturellen Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe, um der Menschen willen, zu erhalten und den Menschen eindeutig in den Mittelpunkt allen Wirtschaftens zu stellen. Die Thematisierung der gesundheitlichen, sozialen und kulturellen Folgen einer 24-Stunden-Kommerz- und Konsumgesellschaft ist erforderlich.

Das Engagement gilt dem freien Sonntag und richtet sich gegen eine weitere Aushöhlung der Sonn- und Feiertagsruhe auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Auch die Stadt Essen muss sicherstellen, dass der Sonntag im sozialen Zusammenleben seiner Zweckbestimmung entsprechend als Tag der Arbeitsruhe und seelischen Erhebung erhalten bleibt und der Sonn- und Feiertagsschutz neu bekräftigt wird.

Die Unterzeichnenden setzen damit ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie und Partnerschaft und die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.

Wir alle stehen in der Verantwortung, uns für den Erhalt des Sonntags zum Wohle einer humanen Gesellschaft einzusetzen. Gefordert wird die Einhaltung und konsequente Kontrolle des Sonn- und Feiertagesschutzes in Essen. 

Das breit aufgestellte Essener Bündnis besteht aus folgenden Organisationen:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Essen (ver.di), Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Essen, Kolping Diözesanverband Essen, Evangelische Arbeitnehmerbewegung (EAB), evangelische Kirche, Betriebsseelsorge Bistum Essen, der Stadtkirche und dem Katholikenrat Essen.

 

Rückfragen bitte an Kay-Guido Lipka,
Fachbereich Handel – ver.di Essen
Telefon: 0201 / 24752-59

Kay.lipka@verdi.de

Hier finden Sie die Homepage der bundesweiten Allianz

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