Deutscher Gewerkschaftsbund

10.10.2016
Gegen Intoleranz und Gewalt

Essener Allianz für Weltoffenheit

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Die Gründung der „Essener Allianz für Weltoffenheit“ hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund, Region Mülheim-Essen-Oberhausen, die Katholische und die Evangelische Kirche in Essen angeregt. „Die Allianzpartner repräsentieren heute bereits viele tausend Essener Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Integration von Flüchtlingen und ein friedliches Zusammenleben in der Stadt engagieren“, erklärten die Initiatoren. „Dies wollen wir durch unseren Zusammenschluss deutlich machen.“

In einem gemeinsamen Aufruf fordern die Allianzpartner unter anderem ein verbessertes Bildungsangebot, eine Flüchtlingspolitik, die faire Asylverfahren garantiert, eine ausreichende finanzielle Vorsorge für nachhaltige Integration und gerechte Teilhabechancen für alle Menschen in Deutschland. Diejenigen, die von Armut, Arbeitslosigkeit oder fehlender sozialer Absicherung betroffen seien, dürften bei der Lösung der gegenwärtigen Herausforderungen nicht vernachlässigt werden. „Wir treten ein für einen Dialog über kulturelle, religiöse und soziale Unterschiede und die Schaffung von Räumen der Begegnung“, heißt es in dem Aufruf. „Wir treten ein für den Schutz aller Menschen vor Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Fremdenhass.“

Essener Organisationen und Einrichtungen, die der Allianz als Unterstützer beitreten wollen, können sich an das Kontaktbüro wenden:
Essener Allianz für Weltoffenheit
c/o Evangelischer Kirchenkreis Essen
III. Hagen 39 | 45127 Essen
Telefon 0201 2205-213
Mail superintendentin@evkirche-essen.de


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