Deutscher Gewerkschaftsbund

05.11.2013
Landesjustizminister Kutschaty spricht bei Kundgebung am 9. November

75. Gedenken an die Pogromnacht von 1938

Die Novemberpogrome 1938, gelenkt und organisiert vom faschistischen Hitlerregime, markieren den Übergang von Diskriminierung der deutschen Juden hin zu systematischer Verfolgung und Ermordung. Nach ihrer Ingangsetzung nahmen aber auch viele nicht organisierte Menschen in fast allen Städten in nicht unerheblichem Maß an den Ausschreitungen teil; dies gilt insbesondere für die Plünderung jüdischer Geschäfte und Wohnhäuser, aber auch für tätliche Angriffe und körperliche Misshandlungen. Wenig später waren auch Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter und auch Kriegsgefangene die Opfer der Faschisten.

Am 9. November 2013 wollen wir mit einer Kundgebung um 16:30 Uhr an der Marktkirche in der Essener City den Opfern gedenken.

Es sprechen: Landesjustizminister Thomas Kutschaty, ein Vertreter der DGB-Gewerkschaften sowie Vertreter der im Bündnis "Essen stellt sich quer" vertretenen Organisationen.


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