Deutscher Gewerkschaftsbund

31.01.2017
Wohnen muss bezahlbar sein

Der Essener Mietspiegel auf dem Prüfstand

Tarifrunde 2012

Die Mieten steigen unaufhörlich. Die Debatten um eine neue Wohnungsknappheit sind längst keine mehr, die nur Großstädte wie Berlin, Hamburg, München oder Düsseldorf betreffen. Die Problematik und die Diskussion darum ist auch im Ruhrgebiet angekommen.

Die Wohnungsknappheit in Essen besteht vor allem (aber nicht nur) beim preisgünstigen Wohnraum. Knappheit lässt jedoch die Preise steigen, eine Aufwärtsspirale beginnt, wenn wir dem nichts entgegen setzen. Ein Instrument zur Kontrolle des Mietenanstiegs, wäre der örtliche Mietspiegel, sofern seine Gestaltungsmöglichkeiten ausgenutzt werden – und: wenn die Mieter*innen das Instrument bei jeder Mieterhöhung anwenden! Immer noch unterschreiben viele Mieter*innen eine Mieterhöhung ohne Überprüfung auf Grundlage des Mietspiegels. Am Ende zahlen sie zu viel. Deshalb erscheint es uns wichtig, möglichst vielen Mieter*innen die Anwendung des Mietspiegels näher zu bringen.

Wir laden daher alle Interessierten Essener*innen zu einem öffentlichen Informations- und Diskussionsabend am 5. April um 18 Uhr ins Essener Gewerkschaftshaus in der Teichstr. 4 ein, um gemeinsam mit Vertretern des Essener Mietervereins und den Gewerkschaften diskutieren, welche Veränderungen notwendig sind, um uns dem Ziel, ein Plus an bezahlbaren Wohnraum in Essen zu schaffen, näher zu bringen.