Deutscher Gewerkschaftsbund

70 Jahre freie Gewerkschaften in Mülheim

Rote Nelke auf weißem Hintergrund

DGB/Simone M. Neumann

Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur haben Gewerkschafter sich nicht nur sofort für den Aufbau und Erhalt von Betrieben eingesetzt, sie haben auch überall in Deutschland Gewerkschaften gegründet. Vor nunmehr 70 Jahren trafen sich dazu am 12. August 1945 über 1.500 Kolleginnen und Kollegen in Mülheim-Speldorf.

Aus den Erfahrungen der Weimarer Republik und den Lehren der Zeit des Nationalsozialismus haben die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter allerdings gelernt. Die politische Zersplitterung in Richtungsverbände sollte der Vergangenheit angehören und sie  bekannten sich zur parteipolitischen Unabhängigkeit. Die einheitlich organisierte Gewerkschaftsbewegung ist heute in Deutschland ein Grundpfeiler für die soziale und demokratische Gesellschaftsordnung. Für den Deutschen Gewerkschaftsbund ist dieses Datum deswegen von besonderer Bedeutung.

Der DGB-Stadtverband Mülheim lädt anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung von freien Gewerkschaften in Mülheim an der Ruhr Ende August zu einer Festveranstaltung ins Haus der Stadtgeschichte ein.

Neben Volker Becker-Nühlen als DGB-Stadtverbandsvorsitzender werden auch ein Grußwort der Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim a.d. Ruhr, Dagmar Mühlenfeld sowie die Festrede vom Vorsitzenden des DGB-Bezirk NRW, Andreas Meyer-Lauber, zu hören sein. Für die musikalische Begleitung sorgt Hartmut Kremer.


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