Deutscher Gewerkschaftsbund

20.02.2018
6. März - 12. April, Oberhausen

Altersarmut ist weiblich

Ausstellung im Technischen Rathaus

Mann mit letztem Euro im Portemonnaie

DGB/Simone M. Neumann

Das Thema Rente geht alle an: Alte und Junge, Männer und Frauen. Selbst wer heute Vollzeit arbeitet und ein Einkommen über dem Mindestlohn erzielt, ist von Armut im Alter bedroht. Ausfallzeiten durch Kindererziehung oder Pflege von Familienangehörigen, Teilzeitarbeit, Niedriglöhne: von diesen Faktoren sind Frauen besonders betroffen.

Das führt dazu, dass die Renten von Frauen heute im Durchschnitt nicht einmal halb so hoch wie die von Männern sind. Für ein würdevolles Leben im Alter braucht es jedoch eine entsprechend hohe gesetzlich garantierte Rente. Und die Weichen für das Morgen werden schon heute gestellt.

Die Ausstellung »Altersarmut ist weiblich« ist eine vom Frauen-Plenum Oberhausen gestaltete Ausstellung zum Internationalen Frauentag. Die Exponate wurden von den Frauen des Frauen-Plenums zusammengetragen oder in Eigenarbeit erstellt.

Schwerpunkte der Ausstellung sind:
• Die Arbeitssituation von Frauen und deren Auswirkungen auf ihre Renten,
• Armut im Alter,
• Wie lebt es sich mit Grundsicherung, gerade im Alter?
• Die Geschichte der Rentenversicherung in Deutschland.

Die Ausstellung wird am Dienstag den 6. März um 11:30 Uhr im Technischen Rathaus (Oberhausen-Sterkrade) von Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz eröffnet.
Nach der anschließenden Gesprächsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften und der Stadtverwaltung besteht die Möglichkeit, in formloser Runde mit den Teilnehmerinnen der Gesprächsrunde und den Organisatorinnen der Ausstellung zu diskutieren.


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