Deutscher Gewerkschaftsbund

16.03.2016
Initiative der Oberhausener Gewerkschaften

„Appell für ein soziales, solidarisches und faires Oberhausen“

Am gestrigen Abend wurde im Rahmen einer Veranstaltung zur Flüchtlingssituation eine Initiative der Oberhausener Gewerkschaften in der Öffentlichkeit vorgestellt: Unter dem Titel „Appell für ein soziales, solidarisches und faires Oberhausen - Die Würde des Menschen ist unantastbar“ stärken sie damit Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv für Flüchtlinge engagieren, den Rücken und erteilen Rechtspopulisten eine klare Absage: „Wir dulden keine Hetze, keinen Hass und keine Ausgrenzung!“

Thomas Schicktanz, Vorsitzender des DGB Oberhausen erläutert die Initiative: "Oberhausen ist eine Stadt, die nur durch jahrzehntelange Migration zu dem geworden ist, was sie heute ist. Statt Abschiebung und Ausgrenzung wollen wir Integration und Einbeziehung." Und er ergänzt: "Unsere Forderungen gelten gleichermaßen für alle Menschen in unserer Stadt die unter Not leiden, in Armut leben oder von Armut bedroht sind. Geflüchtete sind nicht die Ursache für die finanziellen Rahmenbedingungen, durch sie werden längst vorhandene Probleme leider nur besonders deutlich."

Der DGB-Stadtverband hofft, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Initiativen, Verbände und Parteien mit ihrer Unterschrift hinter den Appell stellen und damit deutlich machen, dass die Probleme des Landes und der Stadt auf gar keinen Fall den geflüchteten Menschen anzulasten sind sondern anderweitig gelöst werden müssen.

Unterschriftenlisten sind bei den Gewerkschaften und dem DGB sowie auf der Homepage www.muelheim-essen-oberhausen.dgb.de zu bekommen, die ausgefüllten Listen werden im Essener Büro der DGB-Region Mülheim-Essen-Oberhausen gesammelt.

Oberhausener Appell (PDF, 150 kB)

Oberhausener Appell mit Unterschriftenliste


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