Deutscher Gewerkschaftsbund

13.11.2023

Menschenkette für den Frieden

Die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt lädt am kommenden Sonntag (12.11.) alle Essenerinnen und Essener zu einem klaren Zeichen der Solidarität ein. Die Allianz-Partner wollen sich mit einer Menschenkette für Frieden und Zusammenhalt in Essen einsetzen. Darüber hinaus treten sie für die Solidarität und den Schutz von jüdischem Leben in Essen und des Staates Israel ein. Gleichzeitig fordert die Allianz humanitäre Hilfen für die Menschen im Gaza-Streifen. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für das Zusammenleben in Vielfalt. Dieses Zusammenleben der verschiedenen Religionen und Kulturen in Frieden und Freiheit gilt es zu wahren. Die Verherrlichung von Gewalt – gleich von wem diese ausgeht – darf es in Essen nicht geben.

Zu den Allianz-Partnern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern zählen allen voran der Initiativekreis Religionen in Essen (IRE), die großen politischen Parteien, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Industrie- und Handelskammer, der Unternehmerverband genauso wie die Kreishandwerkerschaft. Oberbürgermeister Thomas Kufen wird ein Grußwort sprechen, darüber hinaus wird ein gemeinsames Statement des IRE verlesen. Die Essenerinnen und Essener sind außerdem herzlich eingeladen als Zeichen des Friedens und der Hoffnung, ein Licht mitzubringen und dieses im Nachgang vor der Alten Synagoge Essen abzulegen.


Man wolle mit der Menschenkette ein Zeichen für Weltoffenheit, Solidarität und Rechtsstaatlichkeit setzen, „die Verherrlichung von Gewalt – gleich von wem diese ausgeht – darf es in Essen nicht geben“, hieß es gestern Abend. „Wir ergreifen Partei, für alle, die Gewalt und Terror ausgesetzt sind und darunter leiden müssen“, betonte Essens Superintendentin Marion Greve. Diese Solidarität gelte für die Menschen in Israel wie für die im Gazastreifen.

Nach Schätzungen der Polizei hatten sich gut 4000 Menschen vor der Alten Synagoge eingefunden.

Am Ende der Veranstaltung stellten die Menschen ihre Lichter tausendfach auf die Treppenstufen der Synagoge und verwandeltenden Platz in ein beeindruckendes Lichtermeer.

Kerzen

Moritz Leick; Georg Lukas

Gruppenfoto

Moritz Leick; Georg Lukas

Vogelperspektive

Moritz Leick; Georg Lukas


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