Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16-011 - 02.06.2016
Mülheim 2030

DGB fordert Initiative zur Zukunft des Wirtschaftsstandortes Mülheim

Vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohung vieler Industriearbeitsplätze bei Siemens und Mannesmann forderte der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Klaus Waschulewski auf der Pressekonferenz zum 1. Mai die Stadt auf, den Wirtschaftsstandort Mülheim gemeinsam grundlegend weiterzuentwickeln:

 

Waschulewski: „Die aktuelle Mülheimer Situation mit der Klage über mangelnde Flächen für Gewerbeansiedlungen oder die schwierige Perspektive des Flughafens zeigen, dass neben der Bewältigung der aktuellen Probleme in der Metallindustrie dringend darüber nachgedacht werden muss, wohin sich Mülheim über den Tag hinaus sinnvoll weiterentwickeln kann. Der DGB fordert daher die Stadt auf, gemeinsam mit Hochschule, Wirtschaft und Gewerkschaften Zielvorstellungen für den Wirtschaftsstandort Mülheim 2030 zu entwickeln.“

 

Komplexe Produktionsprozesse mit vorgeschalteten Dienstleistern und deren Vernetzung erfordern neben der Schaffung von räumlich beieinanderliegenden Gewerbeflächen auch die Möglichkeit zum (Flächen-) Wachstum sowie eine soziale Entwicklung im Umfeld, um für Unternehmen und deren Beschäftigte attraktiv zu sein.

 

Eine Vision, wohin die Reise gehen soll kann nach Ansicht des DGB helfen, um nicht durch das Tagesgeschäft beeinflusste Entscheidungen zu treffen, die sich im Nachhinein als Fehler darstellen.

 

Waschulewski: „Ist die Fläche erst vergeben, ist Nachjustierung oft schwer und teuer oder sogar unmöglich.“

 


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