Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 15.03.2019

DGB Region MEO: Equal Pay Day 2019

Frauen verdienen heute im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer, arbeiten also bis zum 18. März unbezahlt. Das muss und lässt sich ändern, erklärt Dieter Hillebrand, Geschäftsführer der DGB-Region Mülheim-Essen-Oberhausen.

"Wir feiern in diesem Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht und 70 Jahre Gleichstellung im Grundgesetz. Von echter Gleichstellung zwischen den Geschlechtern sind wir angesichts der ungleichen Bezahlung und großer weiblicher Altersarmut aber noch weit entfernt!"  kritisiert Hillebrand.

Ein niedriges Einkommen bedeutet zwangsläufig auch eine niedrige Rente im Alter, so der DGB. Momentan bekommen Frauen in Westdeutschland rund 42 Prozent weniger aus der gesetzlichen Rente als Männer! Deshalb fordern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften die Bundesregierung auf, im Interesse von Millionen Menschen schnell den Weg für die Grundrente frei zu machen!

Und zwar ohne Bedürftigkeitsprüfung, denn Lebensleistung verdient Respekt. Packt die Politik das nicht an, wird es immer mehr Niedrigrenten geben, von denen im Alter niemand würdig leben kann. Das betrifft hauptsächlich Frauen, die besonders oft in Minijobs arbeiten müssen. Der massiven Rentenlücke müssen wir mit guter Bezahlung, sozial abgesicherten Arbeitsplätzen und flexibler Arbeitszeit von vornherein entgegenwirken.


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