Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16-012 - 02.06.2016
Essen:

DGB: Teilhabe-Karte nicht kleinreden

Der DGB zeigt sich besorgt, dass die im letzten Jahr eingeführte Teilhabe-Karte in der aktuellen öffentlichen Debatte zerredet wird. „Mir persönlich würde es besser gefallen, wenn alle Menschen, die einen Anspruch haben, die Teilhabe-Karte auch abrufen würden. Und dennoch bin ich der Meinung das rund 12.000 Menschen dieses Angebot rechtfertigen“, so der Vorsitzende des Essener DGB Dieter Hillebrand.

Nach Einschätzung des DGB war die sozialpolitische Entscheidung des Essener Stadtrates im Herbst 2014 richtig und wichtig. Bereits bei der Einführung der Teilhabe-Karte hat der DGB darauf verwiesen, dass mit diesem Angebot keine Armutsbekämpfung stattfinden kann. Vielmehr stand in der gesamten Debatte die Hilfe für die betroffenen Menschen im Vordergrund.

Allerdings sollte die Politik, nach Ansicht des DGB, im Interesse der betroffenen Menschen allerdings schon darüber nachdenken, wie sich die Personenzahl erhöhen könnte. Den Vorschlag, die Teilhabe-Karte bei der Antragsstellung für Hartz IV Leistungen an die Menschen auszugeben hält der DGB für einen guten und praktikablen Weg.


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