Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 17-002 - 14.02.2017

DGB Essen: Einstieg in einen Sozialen Arbeitsmarkt jetzt möglich - Neue NRW-Förderung für Langzeitarbeitslose

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Essen begrüßt den Auftakt des NRW-Arbeitsministeriums zur Förderung zusätzlicher Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose. Auf Initiative der Gewerkschaften hat die Landesregierung NRW dafür 43 Millionen Euro in den Landeshaushalt 2017/18 eingestellt.

Essen und drei weitere besonders von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Ruhrgebietsstädte werden zunächst besonders profitieren. Es sollen Modellprojekte in den Kommunen entwickelt werden, die Perspektiven für die dauerhafte Beschäftigung langzeitarbeitsloser Menschen in einem Sozialen Arbeitsmarkt schaffen.

"Wenn alle verantwortlichen Arbeitsmarktakteure in Essen jetzt an einem Strang ziehen, haben wir die Möglichkeit, in diesem vom Land geförderten Modellprojekt, sozialversicherte, tarifierte öffentliche Beschäftigung zu schaffen. Das gibt vielen Menschen endlich wieder eine längerfristige Perspektive". sagt DGB-Vorsitzender Dieter Hillebrand.

In Essen sind seit Jahren rund 15.000 Menschen langzeitarbeitslos. Und jedes fünfte Kind muss von Hartz IV leben. Auf Dauer muss also wesentlich mehr Geld in die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit fließen.


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