Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 017-40 - 13.09.2017

DGB Oberhausen bekräftigt seine Forderung nach Einführung eines sozialen Arbeitsmarktes

Zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit erwartet der Oberhausener DGB deutlich mehr Anstrengungen seitens der Landes- und Bundespolitik. Daher fordert der DGB seitens einer neugewählten Bundesregierung Maßnahmen bei der Schaffung eines öffentlich finanzierten sozialen Arbeitsmarktes, damit Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert werden kann.

Thomas Schicktanz, Vorsitzender des DGB in Oberhausen: „Angesichts der hohen Zahl an Langzeitarbeitslosen in Oberhausen ist es nicht in Ordnung, wenn sich sowohl die Landesregierung aber auch die Bundespolitik sich ihrer Verantwortung für die Langzeitarbeitslosen entziehen. Mit dem seit längerem zu hörenden Hinweis auf die angeblich so gute bundesweite Beschäftigungslage ist keinem hier vor Ort geholfen.“

Insgesamt waren Ende August rund 11.906 Menschen als Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit in Oberhausen registriert. Von diesen sind rund 48,2% bzw. 5.734 Menschen länger als ein Jahr arbeitslos und gelten damit als Langzeitarbeitslos.

Der DGB weist weiter darauf hin, dass ein sozialer Arbeitsmarkt aber nur dann nachhaltige Wirkung entfalten kann, wenn Langzeitarbeitslose sozialversichert, tariflich entlohnt und unbefristet beschäftigt werden.

Schicktanz: „Bei bisherigen Projekten ist die Förderung auf max. 2 Jahre befristet. Für die Umsetzung eines sozialen Arbeitsmarkts brauchen die Kommunen daher eine nachhaltige und langfristige Finanzierung über Landes- und Bundesmittel.“


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