Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 055 - 02.08.2013
Mülheim:

DGB sieht noch keine Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt

Die DGB-Region sieht nach den aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur zum Mülheimer Ausbildungsmarkt noch keine Entspannung. Nach den vorliegenden Zahlen hat sich die Anzahl der Bewerber in diesem Jahr um 19 junge Menschen auf insgesamt 1.108 erhöht. Auch wenn sich die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze um 24 Stellen gegenüber dem letzten Jahr auf 959 erhöht haben, haben laut Arbeitsagentur 316 Bewerber (das sind 53 mehr als im letzten Jahr) noch keine Ausbildungsstelle.

Rein rechnerisch kommt damit auf zwei BewerberInnen ein Ausbildungsplatz. Auch vor dem Hintergrund, dass aktuell noch viel in Bewegung ist, wird es am Ende dazu kommen, das eine Vielzahl von jungen Menschen ohne eine betriebliche Ausbildungsstelle bleibt. Diese gilt es jetzt und heute zu verhindern.

Auch im ureigensten Interesse fordert die DGB-Region die Unternehmen und Betriebe in Mülheim auf, weitere Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Es geht dem DGB darum, dass Unternehmen und Betriebe ihre Verantwortung wahrnehmen, welche ihre Spitzenverbände auf Landesebene im Ausbildungskonsens mit der Ausbildungsaktion 2013 zugesagt haben.

Fachkräftemangel und Demographische Entwicklung waren die Spitzenthemen des Arbeitsmarktes im letzen Jahr“, so der DGB-Regionsvorsitzende Dieter Hillebrand. „Daher müssen sich die Unternehmen und Betriebe dieses Problem offensiv annehmen. Und das beudetet ein starkes Plus bei den Angeboten.“

An die jungen Menschen, die aktuell noch unversorgt sind, appelliert die DGB-Region am Ball zu bleiben und eng mit der Arbeitsagentur zusammen zu arbeiten. Sie dürfen am Ende des Ausbildungsjahres nicht auf der Strecke bleiben

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