Deutscher Gewerkschaftsbund

Gedenkstättenfahrt in das ehemalige KZ Bergen-Belsen

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Die Wehrmacht errichtete zu Beginn des zweiten Weltkrieges in Baracken am Rande des Truppenübungsplatzes Bergen ein Lager für belgische und französische Kriegsgefangene. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion wurden mehr als 2,5 Millionen Menschen aus der Sowjetunion als Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert, davon ca. 21.000 Männer nach Bergen-Belsen. Das Lager wurde immer mehr vergrößert. Die SS entschied im Frühjahr 1944 das Lagergelände auch für andere Zwecke und weitere Häftlingsgruppen zu nutzen. Daher änderte sich der Charakter des Konzentrationslagers. Tausende, vor allem jüdische Häftlinge aus den frontnahen Konzentrationslagern, wurden auf Todesmärsche ins KZ Bergen-Belsen getrieben. Die Lebensbedingungen im Lager waren mörderisch. Insgesamt kamen im Lager Bergen-Belsen 52.000 Menschen um oder starben unmittelbar nach der Befreiung an den Folgen ihrer Haft. Bei der Befreiung des Konzentrationslagers haben britische Soldaten am 15. April 1945 mehr als tausend unbestattete Leichen und zehntausende todkranke Menschen vorgefunden.

Nachdem durch die britische Armee ein Nothospital eingerichtet worden war, entstand in der nahegelegenen Wehrmachtskaserne ein Camp für jüdische und polnische Displaced-Persons. Bis 1950 lebten hier im größten jüdischen DP-Camp Deutschlands zeitweilig bis zu 12.000 Überlebende der Schoah.

Termin: 22.-24. Oktober 2021

Anmeldung: Informationen zu Name, Alter, Adresse, E-Mail, Handynummer und Gewerkschaftsmitgliedschaft, Schüler*in, Student*in an Melise.Eren@dgb.de

Teilnahmebeitrag für Personen über 27 Jahren: 95 Euro

Anmeldefrist: 09. September 2021

Vorbereitungstreffen: Mittwoch, 06. Oktober 2021, 17:30 Uhr im Jugendkeller des Gewerkschaftshauses (Teichstr. 4, 45127 Essen)

Bergen-Belsen

Jesco Denzel


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